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Sakramente
Firmung
Termine zur Firmung 2010
Donnerstag, 19.November 2009, 19:00 Uhr Elternabend im Pfarrsaal
Mittwoch, 12. Mai, 19:00 Uhr Elternabend im Pfarrsaal
Mittwoch, 19. Mai, 17:30 Uhr Generalprobe, 18:00 Uhr Beichte
Samstag, 22. Mai 2010, 16:00 Uhr FIRMUNG
Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.
APG 8, 14-17
Info zur Anmeldung
Wenn du
* Deinen 14. Geburtstag vor der Firmung (vorauss. Mai/Juni) hast oder älter bist,
* römisch/katholisch bist,
* getauft bist (falls nicht, kann dies bei uns nachgeholt werden),
* auf der Suche nach dem richtigen Weg in Deinem Leben bist,
* die Erstkommunion empfangen hast (kann auch bei uns im Rahmen der Firmvorbereitung nachgeholt werden),
* und nicht Deine Eltern, Großeltern, Verwandten oder sonst wer möchte, dass du gefirmt wirst, sondern du selbst
dann komm einfach bis spätestens 31. Oktober in unser Pfarrbüro
(Öffnungszeiten: MI und FR 9 -12:30 Uhr, DO 16 - 19 Uhr) und bringe folgendes mit, damit du im kommenden Jahr bei uns gefirmt werden kannst:
* Taufschein (falls bereits getauft)
* falls du nicht aus unserer Pfarre kommst (dies erfährst du auch in unserem Pfarrbüro) eine Bestätigung deiner Pfarre, dass du bei uns zur Firmung gehen kannst,
* Name, Adresse u. Beruf Deines Firmpaten/in auf einem Zettel, wo auch Dein Name steht
* Taufkerze (zur 1. Firmstunde mitbringen)
* 1 Foto für das Vorstellungsplakat (zur 1. Firmstunde mitbringen)
* 1 Mappe, event. Schreibzeug (zur Firmstunde mitbringen)
Voraussetzung für den/die Firmpaten/in:
Der/die Firmpaten/in muß:
* römisch/katholisch sein
* mindestens 16 Jahre alt sein
* selbst gefirmt sein
* volles Mitglied der röm.-kath. Kirche sein (d. h. er/sie darf nicht ausgetreten sein oder darf nicht durch einen anderen Grund von der vollen Gemeinschaft ausgeschlossen sein - in den meisten Fällen ist das geschieden und wiederverheiratet)
Im Notfall ist es möglich,
dass du keinen Firmpaten hast,
es ist jedoch nicht möglich,
dass ein Elternteil von dir dein Firmpate ist.
Im Rahmen der Firmvorbereitung sind folgende Projekte vorgesehen:
* Ausflug ins Ephata-Café
* Besuch des jüdischen Museums
Ausserdem wird den Jugendlichen, ganz besonders jenen die sich auf die Firmung vorbereiten, empfohlen die Sonntags- oder auch die Samstagsmesse (mit jugendlicher musikalischer Gestaltung) regelmäßig zu besuchen, damit sich die Jugendlichen in unserer Pfarre besser integrieren und die Firmvorbereitung besser mitgestalten können.
Hier findest Du Fotos vom Bibelnachmittag 2004 im Rahmen der Firmvorbereitung bzw. Fotos von der Firmung 2004
FIRMUNG VOM NEUEN TESTAMENT BIS HEUTE
Seminarunterlagen für das Firmbegleiter/innen-Seminar
der KJ Wien 2002
[Quelle: Johannes OJAK]
siehe hierzu auch TAUFE VOM FRÜHMITTELALTER BIS HEUTE
FIRMUNG VOM FRÜHMITTELALTER BIS HEUTE
Als sich die Kirche im Mittelalter immer mehr ausdehnt und auch in den ländlichen Gebieten Fuß fasst, übernehmen Presbyter bzw. Priester im Auftrag des Bischofs die Leitung der einzelnen Gemeinden. Im Gegensatz zur frühen Kirche wird es nun für den Bischof unmöglich, überall selbst anwesend zu sein. Besonders augenfällig wird das Fehlen des Bischofs bei den Initiationsfeiern. Die Taufen übernehmen daher die Presbyter. Die Schlussriten (Stirnsalbung und Besiegelung) aber werden in den Liturgien der Westkirche von der zentralen Feier gelöst und bleiben Sache des Bischofs, die zu einem anderen Termin "nachgeholt" werden. Damit beginnt die FEIER DER FIRMUNG Eigenständigkeit anzunehmen. (In der Ostkirche ist die Einheit der Initiationssakramente in einer einzigen Feier bis heute erhalten.) In der Praxis konnte der Bischof angesichts der großen Diözesen vor allem nördlich der Alpen nicht wirklich alle firmen. Die durchschnittliche Firmpraxis dürfte oft so ausgesehen haben: Wenn der Bischof unterwegs war und um die Firmung gebeten wurde, dann spendete er sie auch. Idealer Weise in der Kirche, es war auch gestattet, sie unterwegs (z. B. auf freiem Feld) zu spenden. Wie bei der Taufe, verschwand auch bei der Firmung der Gemeindebezug. Firmung wurde zur Privatsache. Mit der Zeit wuchsen zu den ursprünglichen Riten (Handauflegung, Stirnsalbung, Besiegelung) andere Elemente dazu, z. B. der Backenstreich. (Erklärung dafür gibt es einige: Von der Erinnerung an dieses Sakrament, über ein Zeichen der Glaubensstärkung, die ein erröten vermeidet, wenn man sich zum Glauben bekennt, oder eine Art der Handauflegung, Vertreibung des Bösen oder Ritterweihe bis hin zum Zeichen der Mündigkeitserklärung).
Aufgrund der vorwiegenden Säuglingstaufen und der zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht stattfindenden Firmung wurden die Kinder noch vo rbzw. unabhängig von der Firmung zur Ersteucharistie zugelassen. Damit veränderte sich auch die ursprüngliche REIHENFOLGE DER INITIATIONSSAKRAMENTE. Die (Erst-)Eucharistie ist vom Ablauf gesehen nicht mehr "Ziel" der Initiation, sondern steht zwischen Taufe und Firmung.
Die LITURGIEREFORM NACH DEM ZWEITEN VATIKANISCHEN KONZIL führt die Firmung weg von der Privatangelegenheit und erkannte sie wieder als mit der Taufe eng verbundene Initiationsfeier inmitten der Gemeinde. Der unverständliche und und vieldeutige Backenstreich fiel weg. Als erstberufener Firmspender gitl weiterhin der Bischof, jedoch gibt es auch die Möglichkeit, Priester damit zu beauftragen, um der pastoralen Situation gerechter zu werden. Von dieser Möglichkeit wird in vielen Diözesen Gebrauch gemacht. Durchdie Reform wurde die Zusammengehörigkeit der Initiationssakramente wieder sichtbar - zumindest bei der Initiation von Erwachsenen. Taufe, Firmung und Ersteucharistie werden dann nämlich auf einmal gefeiert, auch wenn kein bischof anwesend ist.
siehe hierzu auch TAUFE VOM FRÜHMITTELALTER BIS HEUTE